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Werbemittel Fulfillment. Dein Material an einem Ort, egal wer es produziert hat

Werbemittel Fulfillment, Versand und Logistik für Flyer, Borschüren und co

Verzeichnis

Beckmann Systemlogistik lagert Werbemittel in Köln und versendet sie auf Abruf: Flyer, Broschüren, Kataloge, Plakate und Sticker, dazu Tassen, Kugelschreiber und Textilien. Die Ware kommt von deinen Druckereien und Großhändlern, wir produzieren nichts selbst. Aus vier Lieferanten wird ein Karton. Familienbetrieb seit 1985, 99,99 Prozent Pick-und-Pack-Genauigkeit.

  • 41 Jahre Familienbetrieb, kein Investor
  • 99,99 % Pick-und-Pack-Genauigkeit
  • über 5 Mio. Pakete pro Jahr
  • max. 100 Partner gleichzeitig

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Es gibt diesen einen Raum. Meistens ist es ein Abstellraum neben der Küche, manchmal ein halber Keller, bei größeren Häusern eine Ecke der Tiefgarage. Dort stehen die Kartons: 4.000 Flyer von der Kampagne im Frühjahr, ein Stapel Plakate, der einmal geknickt wurde und seitdem niemandem mehr zuzumuten ist, drei Umzugskisten Kugelschreiber, und ganz hinten eine Palette Broschüren mit der alten Adresse im Impressum.

Niemand weiß genau, wie viel davon noch da ist. Wenn eine Ortsgruppe Material braucht, geht jemand runter, zählt, packt, klebt und trägt das Paket zur Post. Das kostet einen halben Tag, und der halbe Tag gehört jemandem, der eigentlich für etwas anderes eingestellt wurde.

Was wir bei Werbemitteln übernehmen

Wer sein Werbemittellager auslagern will, hat meistens dasselbe Ziel: Das Material soll aus dem eigenen Haus oder Büro verschwinden, aber abrufbar bleiben. Du lässt deine Ware direkt vom Hersteller zu uns liefern, wir übernehmen ab Wareneingang die gesamte Abwicklung. Ab dann läuft jede Bestellung über unsere Hände, egal ob sie von einer Ortsgruppe, einer Filiale, einer Schule oder einem Messestand kommt.

  • Wareneingang von fremden Lieferanten: Anlieferung kommt direkt aus der Druckerei oder vom Großhändler. Wir zählen, prüfen den Zustand und melden Abweichungen, bevor du sie in einer Kampagne bemerkst.
  • Lagerung nach Auflage: Drucksachen liegen flach und trocken, Plakate gut geschützt, Werbeartikel im Fachregal. Bestände siehst du live in deinem Dashboard, gespeist aus Lager- und Prozessdaten, ohne jemanden anzurufen.
  • Kommissionierung und Kitting: Broschüre, Plakat, Sticker und Kugelschreiber werden zum Aktionspaket zusammengestellt. Wie das im Detail läuft, steht unter Kitting.
  • Anbindung deines Bestellsystems: Das Portal bringst du mit. Wir binden geschlossene Shops an, etwa Shopify B2B oder einen bestehenden Werbemittelshop, und übernehmen ab der eingehenden Bestellung. Welche Systeme wir anschließen, zeigt unsere Software.
  • Versand nach Format: ein Sticker-Nachschub geht als Brief, das Aktionspaket als Paket, die Palette Kataloge als Spedition. Welche Grenze wo verläuft, steht unter Großbrief und Warenpost.
  • Altbestände: Wir führen sie im Bestand mit und entsorgen fachgerecht, sobald du es freigibst. Karton und Papier gehen getrennt an Verwerter und werden recycelt, nicht in den Restmüll gegeben.

Warum die Ware nicht von uns kommt

Wir produzieren keine Werbemittel. Deine Flyer kommen aus deiner Druckerei, deine Tassen von deinem Großhändler, deine Textilien von deinem Merch-Lieferanten. Wir nehmen alles an, prüfen, lagern und versenden es zusammen. Dadurch liegt dein komplettes Material an einem Ort, statt verteilt auf vier Anlieferadressen.

Das klingt nach einer Kleinigkeit, ist aber der eigentliche Unterschied. Wer heute Drucksachen einlagern lässt, landet fast immer bei einer Druckerei, die Lagerung und Versand als Zusatz zum Druckauftrag anbietet. Das funktioniert, solange alles aus diesem einen Haus kommt. Sobald die Plakate woanders gedruckt werden, weil Großformat, und die Tassen sowieso von einem anderen Lieferanten stammen, hört es auf zu funktionieren.

Dann liegt dein Material an drei Orten, und die Person, die das Aktionspaket zusammenstellen soll, koordiniert drei Anrufe statt einer Bestellung. Wir haben kein Interesse daran, dir den Druck zu verkaufen. Deshalb ist es uns gleichgültig, wer produziert hat, und deshalb kann alles bei uns zusammenliegen.

Wie ein Aktionspaket entsteht

Ein Aktionspaket ist selten ein Artikel. Es ist eine Broschüre, ein Plakat, ein Bogen Sticker, dazu ein Give-away und ein Anschreiben. Fünf Positionen aus vier Anlieferungen, in einem Karton, hundertfach identisch.

Genau hier entstehen die Fehler, die später auffallen: Das Plakat fehlt in jedem dritten Paket, die Sticker sind von der Kampagne davor, die Anzahl stimmt nicht mit der Bestellliste überein. Wir arbeiten deshalb mit festen Teams, die dieselbe Aktion von Anfang bis Ende packen, und mit einer Stückzahlkontrolle je Position. Die 99,99 Prozent sind dabei keine Werbezahl, sondern eine Messung: höchstens eine fehlerhafte Sendung pro 10.000, erhoben über die Jahre 2023 bis 2025 über alle Partner.

Wenn dein Material zu festen Terminen abgerufen wird, etwa zu einer Aktionswoche oder einem Kampagnenstart, ist das kein Sonderfall, sondern der Normalfall. Wie wir mit Lastspitzen umgehen, steht unter Peak Season.

Wie werden Plakate, Sticker und Broschüren versendet?

Drucksachen sind versandtechnisch eigenwillig, weil sie flach, schwer oder sperrig sind, aber selten alles auf einmal. Ein Bogen Sticker wiegt nichts und passt in einen Umschlag. Zwanzig Kataloge wiegen mehr als der Karton verträgt. Ein Plakat ist leicht und trotzdem ein Problem, weil es weder geknickt werden darf noch in ein normales Paketmaß passt.

  • Sticker, einzelne Flyer, dünne Hefte: gehen als Briefsendung. Das ist deutlich günstiger als ein Paket und für einen Nachschub an eine Ortsgruppe meistens die richtige Wahl. Die Formatgrenzen erklärt Klein und leicht versenden.
  • Plakate und Poster: knickfrei, wahlweise in der Versandhülse oder im flachen Plakatkarton. Lange Hülsen laufen in die Gurtmaß-Grenze der Paketdienste, was den Versand sprunghaft teurer macht. Der flache Karton umgeht das oft. Warum das so ist, steht unter Gurtmaß.
  • Broschüren und Kataloge: Papier ist dicht, das Gewicht steigt schneller als das Volumen. Wir packen nach Gewichtsstufe, nicht nach Kartongröße. Das Grundwissen dazu liegt in der Buchlogistik.
  • Werbeartikel gemischt mit Druck: Tassen brauchen Polsterung, Papier braucht Kantenschutz. Beides im selben Karton ist Handarbeit, und genau dafür sind wir gebaut.

Verpackt wird plastikfrei als Standard. Warum das bei uns kein Aufpreis-Modul ist, steht unter nachhaltigem Fulfillment.

Was kostet Werbemittel-Fulfillment?

Werbemittel-Fulfillment wird nach drei Posten abgerechnet: Lagerplatz je Artikel und Monat, Kommissionierung je Position, Versand nach Format und Gewicht. Bei Drucksachen dominiert der Lagerplatz, weil Auflagen lange liegen und wenig wert sind. Wer die Rechnung ehrlich aufmacht, zählt Altbestände mit, die nie abgerufen werden.

Das ist der Punkt, an dem sich Werbemittel von Handelsware unterscheidet. Bei einem verkauften Produkt steht dem Lagerplatz ein Umsatz gegenüber. Bei 8.000 Broschüren, von denen 3.000 abgerufen werden, steht dem Lagerplatz nichts gegenüber. Der teuerste Posten ist deshalb selten die Kommissionierung, sondern die Auflage, die zu groß bestellt wurde, weil der Stückpreis im Druck so verlockend fällt.

Im Dashboard siehst du deshalb nicht nur, was da ist, sondern auch, was sich seit Monaten nicht bewegt hat. Nicht, weil das ein besonderer Service wäre, sondern weil du sonst für Papier zahlst, das niemand mehr abruft. Unsere Konditionen stehen unter Preise, die allgemeine Kostenlogik erklärt der Ratgeber zu Fulfillment-Kosten.

Wer bestellt, zahlt meistens nicht

Bei Handelsware bestellt und zahlt dieselbe Person. Bei Werbemitteln fast nie. Die Ortsgruppe bestellt, der Bundesverband zahlt. Der Außendienst bestellt, das Marketing zahlt. Die Schule bestellt, die Geschäftsstelle zahlt.

Daraus folgt alles Weitere: Es braucht Mengengrenzen, damit nicht eine Gruppe die Auflage leerräumt. Es braucht eine Zuordnung zu Kostenstellen, damit am Jahresende nachvollziehbar ist, wohin das Budget geflossen ist. Und es braucht eine Bestellmöglichkeit, die jemand ohne Einarbeitung bedienen kann, oft ehrenamtlich, oft abends.

Diese Regeln gehören in dein Bestellsystem, nicht in unseres. Wir stellen kein eigenes Portal und schreiben dir keines vor. Wir binden an, was du schon hast oder aufbauen willst, und übernehmen den Teil ab der eingehenden Bestellung. Das ist dieselbe Haltung wie beim Wareneingang: Wer die Vorstufe besitzt, will sie dir auch verkaufen. Wir wollen das nicht. Für Geschäftskunden gilt die gleiche Logik, dort steht sie unter B2B-Fulfillment.

Für wen wir nicht passen

Ehrlichkeit spart beiden Seiten Zeit. Wir drucken nicht, wir gestalten nicht und wir kaufen keine Werbeartikel für dich ein. Wenn du einen Anbieter suchst, der alles aus einer Hand macht, bist du bei einer Druckerei mit Logistikanbau besser aufgehoben. Wenn du adressierten Massenversand an Zehntausende Empfänger brauchst, mit Personalisierung und Kuvertierung, ist ein Lettershop der richtige Partner, nicht wir. Und wenn dein Material ausschließlich auf Paletten an wenige Großabnehmer geht, nutzt du unsere Stärke nicht. Wir sind für viele kleine Sendungen an viele verschiedene Empfänger gebaut. Ausführlich: für wen wir nicht arbeiten.

Warum wir mit maximal 100 Partnern arbeiten

Die Zahl ist keine Kapazitätsgrenze, sie ist eine Entscheidung. Ein Aktionspaket richtig zu packen setzt voraus, dass jemand die Aktion kennt. Nicht die Packliste, die Aktion. Mit 100 Partnern können wir das jedem Team zumuten, mit 200 nicht.

Deshalb bewirbt man sich bei uns für einen freien Platz, deshalb sind die meisten Partner länger als sechs Jahre dabei. Wir lesen jede Nachricht selbst und antworten persönlich.. Warum wir uns diese Grenze leisten, steht unter Warum bei 100 Schluss ist.

Häufige Fragen zu Werbemittel-Fulfillment

Was ist Werbemittel-Fulfillment?

Werbemittel-Fulfillment heißt: Ein Dienstleister übernimmt Lagerung, Kommissionierung und Versand deiner Werbemittel. Die Ware kommt von Druckereien und Großhändlern direkt ins Lager des Dienstleisters, wird dort geführt und auf Abruf an Standorte, Gruppen oder einzelne Empfänger versendet. Abgerechnet wird nach Lagerplatz, gepackten Positionen und Versand, nicht pauschal.

Was gehört alles zu Werbemitteln?

Der Begriff umfasst zwei Gruppen, die im deutschen Sprachgebrauch oft verwechselt werden. Drucksachen sind Flyer, Broschüren, Kataloge, Plakate und Sticker. Werbeartikel oder Streuartikel sind Give-aways wie Tassen, Kugelschreiber, Beutel und Textilien. Werbemittel ist der Oberbegriff für beides. Wir lagern und versenden beide Gruppen, auch gemischt in einer Sendung.

Kann ich Ware direkt von meiner Druckerei zu euch liefern lassen?

Ja, das ist der Regelfall. Du gibst der Druckerei oder dem Großhändler unsere Lieferadresse, wir nehmen die Ware an, zählen sie und buchen sie auf deinen Bestand. Du brauchst die Auflage nie selbst zu sehen. Bei Abweichungen zwischen Lieferschein und tatsächlicher Menge melden wir uns, bevor die Rechnung deiner Druckerei fällig wird.

Was passiert mit Altauflagen und veraltetem Material?

Wir führen sie im Bestand mit, im Dashboard siehst du, was sich lange nicht bewegt hat. Wenn Material veraltet ist, etwa nach einem Logowechsel oder einer Adressänderung, entsorgen wir es nach deiner Freigabe fachgerecht und dokumentiert. Karton und Papier trennen wir und geben sie getrennt an Verwerter. Das ist bei Drucksachen der häufigste blinde Fleck: Lagerkosten laufen weiter, auch wenn niemand die Auflage mehr abruft.

Können mehrere Standorte oder Gruppen eigenständig bestellen?

Ja, über dein eigenes Bestellsystem. Wir stellen kein Portal, sondern binden deinen geschlossenen Shop an, etwa Shopify B2B oder einen bestehenden Werbemittelshop. Rollen, Mengengrenzen und Freigaben legst du dort fest, wir übernehmen ab der eingehenden Bestellung Kommissionierung, Verpackung und Versand.

Versendet ihr auch Info- und Aktionsmaterial an einzelne Gruppen?

Ja, das ist einer der häufigsten Fälle. Infomaterial, Aktionsmaterial und Kampagnenmaterial gehen typischerweise nicht an Kundinnen, sondern an Ortsgruppen, Standorte, Schulen oder Ehrenamtliche, oft in kleinen Mengen und ohne Zahlungsvorgang. Wir versenden solches Werbematerial genauso wie Handelsware, nur ist der Empfängerkreis breiter und die Einzelsendung kleiner.

Was unterscheidet euch von Werbemittellogistik und Lettershops?

In der klassischen Werbemittellogistik und Marketinglogistik steht das Bestellportal im Mittelpunkt, bei Lettershops der adressierte Massenversand mit Druck und Kuvertierung. Wir kommen von der anderen Seite: aus dem Lager. Unsere Stärke ist die gemischte Kleinsendung aus mehreren Lieferantenbeständen, von Hand gepackt. Wer reine Massenaussendung braucht, ist bei einem Lettershop besser aufgehoben.

Wie plant ihr den Versand größerer Aktionen?

Laufende Nachbestellungen gehen im Tagesgeschäft raus. Für Aktionen mit festem Starttermin planen wir stattdessen vor: Die Pakete lassen sich vorkommissionieren und zum abgestimmten Datum übergeben, damit alle Empfänger in einem Zeitfenster beliefert werden statt über zwei Wochen verteilt.

Lohnt sich das auch bei kleinen Mengen?

Die sinnvollere Frage ist, wie viel Arbeitszeit intern gebunden ist. Wer zwei Kampagnen im Jahr mit je 80 Paketen versendet, kann das gut selbst machen. Wer laufend Material an Gruppen, Standorte oder Messen schickt und dafür jemanden regelmäßig in den Keller schickt, rechnet anders. Was Auslagerung grundsätzlich bedeutet, erklärt Was ist Fulfillment.

Weiterführende Artikel

Wie aus Einzelteilen fertige Pakete werden, steht unter Kitting und Konfektionierung. Den Ablauf vom Wareneingang bis zum Versandlabel beschreibt Versandabwicklung. Für Kampagnen mit vielen kleinen Empfängern lohnt der Blick auf Crowdfunding-Fulfillment, weil die Logik dort dieselbe ist. Und wer wissen will, wie wir überhaupt arbeiten, findet das unter Boutique Fulfillment.

Soll dein Materiallager zu uns?

Wir nehmen neue Partner auf, wenn ein Platz frei wird. Erzähl uns, was bei dir im Lager steht, wer es abruft und was daran heute am meisten Zeit kostet. Wir lesen jede Nachricht selbst und antworten persönlich.

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