Wer heute eine Stelle sucht, kennt das. Man schickt hundert Bewerbungen raus, und die meisten laufen erst mal durch einen Algorithmus, bevor sie ein Mensch überhaupt sieht. Viele bekommen gar keine Antwort, andere eine Absage nach Schablone.
Bei uns liest immer ein Mensch. Zuerst, bevor irgendein Filter irgendwas macht.
Nicht aus Marketing-Gründen. Sondern weil wir Leute suchen, mit denen wir zehn oder fünfzehn Jahre arbeiten wollen – und die findet man nicht über Keywords.
Viele, die hier arbeiten, sind über eine Empfehlung oder Initiativbewerbung zu uns gekommen. Wenn wir aktiv suchen, schalten wir eine Anzeige bei Indeed – das passiert selten, weil bei uns auch selten jemand geht.
So läuft’s ab:
Was wir nicht machen: Auto-Mails, leere Zwischenrunden, „Wir melden uns“ und dann Funkstille.
Sechs Monate Probezeit, danach ein unbefristeter Vertrag.
Befristungen immer wieder zu verlängern – das machen wir nicht. Wir halten nichts davon, Leute jahrelang im Ungewissen zu lassen. Weder im Team, noch bei Kunden, noch bei Lieferanten.
Dein Lohn steigt mit dem, was du leistest und verantwortest. Nicht nach Dienstjahren, nicht nach Tarif-Schema. Bei uns wirst du nicht der Kollege, der nur noch da ist, weil er lange genug da ist.
Die Firma ist seit 1985 in Familienbesitz. Keine Investoren, kein Vorstand, kein Exit-Plan. Das hat zwei Auswirkungen, die dich direkt betreffen.
Erstens: Wir können Dinge machen, vor denen andere Unternehmen zurückschrecken. Niemand fordert von uns Wachstum um jeden Preis. Niemand schreibt uns Quartalszahlen vor, die man nur erreicht, wenn man die Leute drückt.
Zweitens: Wenn du bei uns anfängst, weißt du ungefähr, wo du in zehn Jahren arbeitest. Bei vertrauten Gesichtern, im selben Haus, mit denselben Werten. Bei Kunden halten wir’s übrigens genauso – Stichwort 100-Partner-Grenze.
Die Branche hat einen Ruf, und der stimmt oft genug. Akkord, Zeitarbeit, hohe Fluktuation. Viele Leute gehen müder raus, als sie reingekommen sind.
Das ist Alltag in der deutschen Logistik, und es ist einer der Gründe, warum gute Arbeit in dieser Branche selten geworden ist.
Bei uns nicht. Keine Subunternehmer, keine Vermittler, keine Zeitarbeit. Jeder im Team ist fest angestellt.
Wir setzen auf eine Stammmannschaft mit Erfahrung, weil Handwerk Zeit braucht. Jemand, der eine Ware zwei Jahre kennt, packt sie anders als jemand, der seit drei Wochen an der Station steht.
Wenn du aus einer ASAP-Kultur kommst, wird dir am Anfang was fehlen. Das Gewusel. Die ständigen Pings. Die Meetings, die andere Meetings vorbereiten.
Nach ein paar Wochen fragst du dich, wie du vorher anders arbeiten konntest.
Hier hast du Zeit, eine Aufgabe auch wirklich zu Ende zu bringen. Konzentration braucht Ruhe, und für die sorgen wir.
Acht Stunden am Tag, vierzig pro Woche. Das reicht für gute Arbeit.
In der Zeit erwarten wir Einsatz und Konzentration. Die anderen sechzehn Stunden gehören dir, und an freien Tagen hörst du auch nichts von uns.
Überstunden sind für uns kein Zeichen von Hingabe, sondern eher eins dafür, dass wir vorher was falsch geplant haben. Wer sich nie erholt, macht irgendwann keine gute Arbeit mehr. Das sehen wir seit vierzig Jahren so.
Was uns an einem Lebenslauf interessiert, ist weniger, als du vielleicht gewohnt bist. Noten, Zertifikate, wo du vorher warst – schön, wenn’s was gibt, aber nicht entscheidend.
Was uns mehr interessiert:
Am Ende kommt’s auf drei Dinge an: Fähigkeit, Motivation, Wille.
Dann schreib uns. In deinen eigenen Worten, ohne ATS-Deutsch und Keyword-Optimierung. Ein Mensch liest.
Wenn’s passt, sagen wir dir das. Wenn nicht, auch – persönlich, nicht per Autoresponder.