D2C-Guide 2024. Was ist D2C? Direct-to-Consumer fĂŒr Onlinemarken

D2C-Guide- Was ist D2C?

Verzeichnis

Was ist D2C Direct-to-Consumer?

D2C (DTC, Direct-to-Consumer oder Direct2Consumer) ist eine Art von B2C-Verkaufsstrategie fĂŒr Unternehmen, die Produkte direkt und ohne ZwischenhĂ€ndler herstellen, vermarkten und verkaufen.

D2C Marken verschlanken den Vertriebsprozess durch die Vermeidung von ZwischenhÀndlern (wie z. B. Drittanbietern und Vertriebspartnern). Dies ermöglicht es D2C-Unternehmen, Produkte zu niedrigeren Preisen anzubieten als Marken mit traditionellen Vertriebsstrukturen. Durch den Wegfall der PrÀsenz im stationÀren Einzelhandel werden im Direct-to-Consumer-Markt Werbe-, Marketing- und VerkaufsaktivitÀten genutzt, um Marken zu differenzieren und sich einen eigenen Kundenstamm aufzubauen.

Warum D2C ein Trend ist, der den Handel nachhaltig verÀndern wird

Der D2C-Markt wĂ€chst seit einigen Jahren rasant mit zweistelligen Raten. FĂŒr das Jahr 2021 wird ein Wachstum von 19,2 % prognostiziert.

Diese Daten stammen aus der Zeit vor der COVID-19 Pandemie, sodass die Bereitschaft in den Direct-to-Consumer-Markt einzusteigen, angesichts der Unsicherheit und des Kontrollverlustes ĂŒber die Lieferkette, die wir in den letzten Monaten erlebt haben, wahrscheinlich noch stĂ€rker wachsen wird. D2C im E-Commerce ist die Geschichte von Marken wie Allbirds, Casper, Glossier oder Dollar Shave Club, die alle im CPG- oder FMCG-Bereich angesiedelt sind, und lĂ€ngst den Markt auf der anderen Seite des Teichs erobern. Diese Marken machen es klassischen Unternehmen zunehmend schwer und erreichen jetzt mit rein digitalen GeschĂ€ftsmodellen JahresumsĂ€tze im dreistelligen Millionenbereich..

Die Hebel, die den Erfolg von D2C erklÀren

Direct-to-Consumer bedeutet, die gesamte Kundenbeziehung zu kontrollieren und alle Daten zu nutzen, um einzigartige, personalisierte, effizientere und renditestarke Erlebnisse zu schaffen. Im Gegenzug ermöglichen D2C-Strategien die Entwicklung neuer, wiederkehrender Umsatzströme durch Abonnements, neue ProdukteinfĂŒhrungen und maßgeschneiderte Taktiken. Diese Strategien schaffen eine deutlich stĂ€rkere Kundenbindung. DarĂŒber hinaus gibt es mindestens vier wichtige Grundlagen und Wettbewerbsvorteile:

Die Verbesserung der Gewinnmarge. Durch den Wegfall von ZwischenhĂ€ndlern sind Marken in der Lage, die Vertriebskosten zu senken und im Gegenzug eine grĂ¶ĂŸere Kontrolle ĂŒber ihre Gewinnmarge zu erlangen. Ineffizienzen im Vertrieb können in der direkten Beziehung zum Kunden in zusĂ€tzliches Einkommen umgewandelt werden.

Die FĂ€higkeit, individuelle Erlebnisse zu schaffen. Die Beziehung zum Kunden kehrt zur Marke zurĂŒck und ermöglicht die Kontrolle ĂŒber die gesamte Erlebniskette: von der Website bis zu personalisierten Nachrichten und/oder einer individualisierten Verpackung der Produkte. Weit entfernt von einem Wertangebot, das nur auf dem Preis basiert, beginnen Marken emotionale und wertsteigernde KaufgrĂŒnde aufzubauen.

Kontrolle ĂŒber die Daten Eine erstklassige Kundenbeziehung aufrechtzuerhalten bedeutet, Zugriff auf alle Daten in Echtzeit zu haben. Dies ermöglicht es Marken, Muster, Trends, BedĂŒrfnisse und Vorlieben zu erkennen und den Geschmack ihrer Nutzer viel besser zu kennen. Die Kontrolle ĂŒber die Daten ermöglicht neue Wege direkt zu nutzen: Vom Clustering neuer Zielgruppen bis hin zur Einbindung intelligenter Marketing-Automation-Flows.

Lohnt sich D2C auch fĂŒr mein Unternehmen? Viele Fragen zu Beginn

Sollten alle Marken online verkaufen? Wie sollte Direct To Consumer angegangen werden? Was bedeutet das fĂŒr Marken, ihre Partner und bestehende Distributoren?

Nicht alle Marken sind dafĂŒr gemacht, direkt an den Verbraucher zu verkaufen (D2C), aber alle sollten darĂŒber nachdenken, eine direkte Beziehung zu ihren Kunden aufzubauen und damit potenzielle Kaufbarrieren abzubauen. Immer mehr Verbraucher verlieren das Vertrauen in die großen Konzerne und fordern mehr Transparenz von den Marken.

Viele Marken ergreifen bereits Online-Initiativen, mit Schaufenster-Seiten, der Entwicklung von Web-to-Store, der Nutzung von sozialen Netzwerken und dem Verkauf auf MarktplÀtzen.

Dank ihres wachsenden Erfolgs sind MarktplĂ€tze wie Amazon in der Welt des Einzelhandels fĂŒr viele HĂ€ndler essentielle VertriebskanĂ€le. Wenn Marken nicht bereit sind, zu akzeptieren, dass diese VerkĂ€ufer und MarktplĂ€tze ihre E-Commerce-Strategie bestimmen, mĂŒssen sie einen Plan aufstellen, um ihre Produkte direkt auf diesen Plattformen zu verkaufen.

Es ist zunehmend schwerer geworden, ohne MarktplÀtze im hart umkÀmpften E-Commerce zu bestehen. Dank einer erfolgreichen D2C-Strategie schaffen es aber mehr Marken, sich ohne AbhÀngigkeit von MarktplÀtzen eine eigene Marktnische zu erarbeiten.

Herausforderungen und des D2C-GeschÀfts im Detail

D2C Design
Eine starke individuelle D2C Marke hebt sich ab – auch im Internet.

Die grĂ¶ĂŸte Herausforderung fĂŒr jedes D2C-Unternehmen ist die Verlagerung der Verantwortung im Vertrieb. Ohne große WiederverkĂ€ufer, die Ihre Marke unterstĂŒtzen, mĂŒssen Sie hĂ€rter daran arbeiten, Ihre Marke hervorzuheben. Aber Sie wissen bereits, dass es nicht immer einfach ist, online zu verkaufen. Der Aufbau Ihrer Online-PrĂ€senz ist schwierig und erfordert viel Engagement.

In der D2C E Commerce Welt zu bestehen und zu wachsen bedeutet, viel Fokus auf das Marketing zu legen. Das gilt fĂŒr jede Marke mit einer Online-PrĂ€senz, aber noch mehr, wenn Sie nur unter Ihrem eigenen Namen prĂ€sent sind.

Vor dem Einstieg in das D2C-Modell, insbesondere auf MarktplĂ€tzen, sollten GrĂŒnder sich bewusst sein, dass eine Menge Arbeit auf sie zukommt. Durch sinkende EinstiegshĂŒrden tummeln sich immer mehr D2C Marken im Internet.

Beim D2C-Verkauf mĂŒssen Marken bereit sein, das gesamte Marketing, den Vertrieb, den Kundensupport und die Logistik zu verwalten (oder z.B. die Logistik einen Fulfillment Dienstleister zu ĂŒberlassen). Der Verkauf von D2C und der auf MarktplĂ€tzen erfordert mehr Zeit und Ressourcen, was bedeuten könnte, dass Sie Ihren Betrieb vergrĂ¶ĂŸern und/ oder mehr Personal einstellen mĂŒssen.

Einige Marken haben sich kopfĂŒber in das D2C-Verkaufsmodell gestĂŒrzt, ohne vorher einen echten Businessplan  entwickelt zu haben. In der Regel stellen sie wenig spĂ€ter fest, dass sie entscheidende Schritte im Entwicklungsprozess versĂ€umt haben.. Diese Eile kann zu schlechtem Kundenfeedback, ungenauen Umsatzprognosen oder anderen kostspieligen Konsequenzen fĂŒhren.

DarĂŒber hinaus verkompliziert die PrĂ€senz aller großen MarktplĂ€tze die Dinge fĂŒr Marken, da jeder Marktplatz anders ist und einen spezialisierten Ansatz erfordert, um die beste Leistung zu erzielen. Die Anforderungen der MarktplĂ€tze sind oft sogar höher als die der Verbraucher. VerkĂ€ufer mĂŒssen diese erfĂŒllen, wenn sie weiterhin auf diesen Plattformen verkaufen wollen.

Marken mĂŒssen darauf achten, ihre Produkte und Angebote gut zu prĂ€sentieren und sollten prĂŒfen, wie diese Informationen fĂŒr Verbraucher erscheinen, die auf mehreren Websites suchen.

Sie mĂŒssen auch klar auf bestimmte Fragen eingehen, z. B. ob das Online-Sortiment das Gleiche ist wie das Angebot im LadengeschĂ€ft. Marken mĂŒssen in der Lage sein, eine möglichst breite Produktpalette anzubieten und gleichzeitig die Kosten zu minimieren, sonst riskieren sie, den Erfolg ihrer E-Commerce-Initiativen einzuschrĂ€nken.

Wieder selbst die Kontrolle ĂŒber die eigene Marke ĂŒbernehmen

Immer mehr Marken möchten sich aus der AbhĂ€ngigkeit von Plattformen, MarkplĂ€tzen und KaufhĂ€usern befreien, die ihre Produkte nicht korrekt prĂ€sentieren oder ihre Preiszusagen nicht einhalten. FĂŒr andere sind ProduktfĂ€lschungen auf MarktplĂ€tzen ein echtes Problem. Wenn Sie mit dieser Art von Herausforderungen konfrontiert sind, gibt es keine bessere Möglichkeit, die Kontrolle zurĂŒckzugewinnen, als selbst auf MarktplĂ€tzen prĂ€sent zu sein.

Wenn Marken ihre Online-PrĂ€senz nicht proaktiv verwalten, werden andere VerkĂ€ufer unweigerlich dem Wettbewerb folgen, um ihre Produkte zu verkaufen, d. h. sie werden mit den Preisen herumspielen, was sich negativ auf das Image Ihrer Marke auswirkt. Als Reaktion darauf ergreifen viele Marken Maßnahmen, um die Kontrolle ĂŒber ihre AktivitĂ€ten zurĂŒckzuerlangen, indem sie ihr eigenes Drittanbieter-Konto auf den MarktplĂ€tzen einrichten. Dies bedeutet, dass sie die Kontrolle ĂŒber ihre Produkte, die Platzierung ihrer Produkte und die Verwaltung ihrer Kollektionen und Preise selbst ĂŒbernehmen.

Durch D2C Ecommerce bauen Marken eine direkte Verbindung zu ihren Kunden auf. Außerdem sind diese Kunden oft schon vor der MarkteinfĂŒhrung eines Produkts an der Wahl des Brandings des Produkts beteiligt. Die Kunden werden dann zu einer Gemeinschaft von Produktbotschaftern.

DarĂŒber hinaus erhalten Marken, die D2C verkaufen, ein unschĂ€tzbares Gut: Daten ĂŒber ihre Kunden. Das ist eine große StĂ€rke, denn große Marken haben Schwierigkeiten, die Kundenzufriedenheit zu einem bestimmten Produkt zu beurteilen. D2C-Marken wissen das sehr schnell und können daher Produkte schneller an die Kundennachfrage anpassen.

Nike wird die Anzahl seine Einzelhandelspartner stark reduzieren und sich mehr mehr auf den D2C Direktvertrieb konzentrieren.

Das D2C E-Commerce Modell kann sehr profitabel sein

Die Marke Nike hat kĂŒrzlich angekĂŒndigt, dass sie die Anzahl ihrer Handelspartner reduziert und die D2C-VerkĂ€ufe deutlich erhöht. Das Unternehmen ist sogar noch weiter gegangen und hat angekĂŒndigt, nicht mehr auf Amazon verkaufen zu wollen, um sich mehr und mehr auf den Direktvertrieb zu konzentrieren. In der Tat behaupten mittlerweile fast alle Marken, dass ihr eigener Verkauf deutlich profitabler ist als der Großhandel (ĂŒber Distributoren).

Es gibt einige Ausnahmen, aber Kategorien wie Fashion, Supplements und Beauty zÀhlen zu den lukrativsten im D2C-Verkauf. Da Marken immer mehr in ihre Lieferkette investieren und die Zahl der Verbraucher, die Markenseiten in ihre Kaufprozesse integrieren, steigt, entdecken viele Marken, dass sie nicht so viele EinzelhÀndler brauchen, um ihre Produkte bekannt zu machen oder zu verkaufen.

Digital Native Vertical Brands – DNVB’s

Aufgrund der höheren Margen, die mit einem Direktvertrieb- Modell erzielt werden können, haben sich in letzter Zeit viele Marken vom ersten Tag an fĂŒr diesen Ansatz entschieden (Beispiele: Gymshark, Glossier, Le slip Français, Chubbies, Birchbox, usw.) und sind in ihrem Land und international damit sehr erfolgreich.

Diese Marken haben ihr Marketing und ihren Vertrieb völlig neu gestaltet und sie kreieren ihre Produkte auf eine ganz neue Art und Weise. Diese DNVBs haben sich sofort an den Best Practices der fĂŒhrenden E-Commerce-Unternehmen orientiert:

  • schnelle Lieferung: in der Regel innerhalb von 48 Stunden in Europa.
  • hyperreaktiver Kundenservice, der innerhalb von 2 Stunden antwortet.

DNVBs passen perfekt in die Gegenwart und ihrem Umfeld an, indem sie ihre Produkte und ihre Marke aus einem umweltfreundlichen Blickwinkel heraus positionieren oder mit Produkten, die personalisiert, humorvoll oder extravagant sind. Sie probieren neue AnsÀtze aus, die sich bei ihren Kunden als erfolgreich erweisen.

Ein weiterer wichtiger Faktor ist eine fortlaufende ErzÀhlung. Das Storytelling orientiert sich in der Regel an dem Schöpfer der Marke oder an einem Ziel, das sich die Marke gesetzt hat. Produktbeschreibungen sind sehr detailliert, um die Abwesenheit eines physischen Ladens zu kompensieren.

Marken schaffen eine echte Community durch soziale Netzwerke, insbesondere Instagram. Schließlich kreieren und adaptieren Marken ihre Produkte mit Hilfe und Feedback ihrer Konsumenten, indem sie regelmĂ€ĂŸig deren Meinungen einholen.

Das Ergebnis ist eine große Zufriedenheit der Community und eine Community, die es zu schĂ€tzen weiß, berĂŒcksichtigt zu werden und daher der Marke treu bleibt.

Immer mehr Verbraucher wollen sich mit Marken verbinden


55% der Verbraucher ziehen es vor, direkt von Marken zu kaufen, anstatt bei MehrmarkenhÀndlern.

78% der KĂ€ufer vertrauen Marken, wenn sie nach Produkten suchen – mehr als sozialen Netzwerke, Informationsseiten und sogar Experten.

Tipps fĂŒr ein erfolgreiches D2C GeschĂ€ftsmodell. Themen die Sie nicht vernachlĂ€ssigen sollten

Logistik und Fulfillment. Wenn Sie Ihre Produkte auf verschiedenen MarktplÀtzen oder direkt von Ihrer Website aus verkaufen, ist eine passende Logistiklösung erforderlich.

Logistik ist ein komplexes GeschĂ€ft, das ein sehr hohes Maß an Fachwissen erfordert, wenn es in großem Umfang verwaltet wird. Um erfolgreich zu sein, mĂŒssen Marken damit rechnen, erhebliche Ressourcen sowohl in Software als auch in Personal zu investieren.

#1 D2C Fulfillment fĂŒr den E-Commerce. Erfolgreiche Logistik fĂŒr Direct-to-Consumer Produkte

Das Erstellen und Verwalten von Marketingkampagnen. Sofern Ihre Marke nicht bereits sehr bekannt ist oder Sie nur wenig oder gar keine Konkurrenz haben, sollte das Erstellen und Verwalten von Werbekampagnen ein SchlĂŒsselelement Ihrer D2C Commerce Strategie auf MarktplĂ€tzen sein.

D2C-Verpackungen – der SchlĂŒssel zur Markenbildung. Die meisten erfolgreichen D2C Unternehmen verwenden individuelle Kartonverpackungen, um ihre Produkte zu versenden.

Kartonverpackungen sind aus mehreren GrĂŒnden ein Pluspunkt fĂŒr eine D2C-Marke:

  • Der Versand von Produkten in gebrandeten Kartons verstĂ€rkt deren Premium GefĂŒhl
  • Karton ist leicht und hilft, beim Versand zu sparen
  • es gibt eine große Auswahl an Druck- und Verpackungs Optionen
  • er kann in großen Mengen bestellt werden, was die Kosten reduziert
  • durch Inlays und kreative Formen kann ein einmaliges Auspack-Erlebnis geschaffen werden – bei gleichzeitiger Reduzierung von TransportschĂ€den

Produktbewertungen verwalten. Das Generieren und Verwalten von Produktbewertungen ist unerlÀsslich, um den Umsatz auf MarktplÀtzen oder auf Ihrer Website zu maximieren.

Um Bewertungen zu generieren, mĂŒssen Marken in Tools investieren, die automatisch E-Mails an KĂ€ufer senden und sie auffordern, ihre Bewertungen zu teilen.

Der zeitaufwĂ€ndigste Teil ist hier zweifelsohne das Management von negativer Kritik. Dazu mĂŒssen Marken die Bewertungen sorgfĂ€ltig ĂŒberwachen und sich dann die Zeit nehmen, öffentlich auf jede einzelne zu antworten.

Die Bedeutung guter Geschichten. Narratives spielen eine zentrale Rolle bei der Konzeption einer D2C-Strategie. FĂŒr die Marke ist es essentiell, Inhalte zu generieren und zu managen, die nicht rein oder zu sehr auf Werbung ausgerichtet sind, sondern vielmehr ĂŒber die Produkte und die Marke selbst informieren.

Optimierung des Produktkatalogs. Die Optimierung von Produktlisten ĂŒber mehrere MarktplĂ€tze hinweg erfordert eine Menge Ressourcen, insbesondere bei großen Produktkatalogen.

FĂŒr jede Produktveröffentlichung muss recherchiert werden, welche Suchbegriffe Verbraucher verwenden, um das Produkt zu finden, sowie die beste Art, es zu beschreiben, um eine maximale Konversionsrate zu erzielen.

HD-Bilder mĂŒssen bereitgestellt werden, um jedes Produkt hervorzuheben. Sobald die ProduktblĂ€tter optimiert sind, wird idealerweise als nĂ€chster Schritt ein A/B-Test durchgefĂŒhrt, um die Effizienz weiter zu verbessern.

Nutzen Sie die Vorteile datengestĂŒtzter Erkenntnisse. Ein DTC-GeschĂ€ftsmodell erfordert, dass Sie ein klares Bild von Ihrem Kunden haben, auch bekannt als Persona-Profil. Wenn Sie Ihren Einzelhandel- Kanal bereits eingefĂŒhrt haben, dann verfĂŒgen Sie vielleicht schon ĂŒber einige Daten, die Sie nutzen können. Andernfalls sollten Sie ein Persona-Profil erstellen, das auf Ihrem idealen Kunden basiert.

Denken Sie dabei an Dinge wie:

  • Die demographischen Daten Ihrer Kunden (Alter, Geschlecht, Standort)
  • Der durchschnittliche Bestellwert, der bei Ihnen ausgegeben wird
  • Ihr typischer Kaufweg
  • Ihre Gewohnheiten in den sozialen Medien
  • Welche Produkte sie gerne öfter sehen wĂŒrden
  • Wo sie diese kaufen wollen

Sobald Sie dieses klare Bild haben, können Sie Ihre Strategie auf diese PrÀferenzen zuschneiden und abstimmen. Wenn Ihr CRM-System es zulÀsst, ist es am besten, das Persona-Profil in einem eindeutigen benutzerdefinierten Feld zu speichern, auf das Ihre Marketing- und Vertriebsteams leicht zugreifen können.

DarĂŒber hinaus haben Sie durch den Besitz des kompletten Kauferlebnisses auch Zugang zu datengesteuerten Erkenntnissen, die es Ihnen ermöglichen, effektive GeschĂ€ftsentscheidungen zu treffen, wie z. B.:

  • Welche Produkte Sie nachbestellen sollten
  • Wann Sie den Bestand nachbestellen sollten
  • Welche Produkte Sie wann rabattieren sollten
  • Auf welchen KanĂ€len Sie Ihre Produkte bewerben und verkaufen sollten
  • Welche Kundensegmente fĂŒr Sie am profitabelsten und am wenigsten profitabel sind.

Und, was am wichtigsten ist, mit den richtigen Systemen können Sie dieses Wissen ĂŒber alle KanĂ€le, die Sie nutzen, gewinnen.

Bieten Sie ein schnelles und reibungsloses E-Commerce-Erlebnis. Sie wissen bereits, was Sie am Frontend tun mĂŒssen, um Konversions- Barrieren zu beseitigen und den Kaufprozess fĂŒr Ihre Kunden reibungslos zu gestalten, z. B. mehrere Zahlungs- und Versandoptionen anzubieten, eine flexible RĂŒckgabe- Politik zu dokumentieren und Vertrauensmarken und Bewertungen auf Ihrer Website anzuzeigen.

#1 Shopify Fulfillment fĂŒr E-Commerce Marken in Deutschland. Was ist es und wie ein Partner hilft.

Bedeutung der richtigen Verpackung fĂŒr D2C Produkte

Die Verpackung ist das Schaufenster fĂŒr D2C-Marken. Über den Schutz deines Produkts hinaus ist die Verpackung eine echte Chance fĂŒr Marken, die direkt an den Kunden verkaufen. Denk nur an die Vorfreude deiner Kunden, wenn sie ein Produkt erhalten. Das kann ein echter Moment des Engagements und der Freude sein. Das PhĂ€nomen der Unboxing-Videos auf YouTube verdeutlicht dieses Potenzial.

Wenn du ĂŒber den Einzelhandel verkaufst, hat die Verpackung die Aufgabe, aufzufallen, zu informieren und das Produkt an den Kunden zu verkaufen. Wenn Kunden deine nachhaltige D2C-Verpackung sehen, haben sie den Kauf bereits getĂ€tigt. Das heißt aber nicht, dass du dich um die Verpackung kĂŒmmern solltest. Du möchtest, dass ihnen das Produkt gefĂ€llt, dass sie eine gute Erfahrung machen und vor allem, dass sie wieder kaufen. Vielleicht erzĂ€hlen sie sogar anderen Menschen von ihren Erfahrungen.
Die Marken, die sich von anderen abheben, sind diejenigen, die in den verschiedenen „Momenten der Wahrheit“, die die Kunden mit ihnen haben, ĂŒberzeugen. Kannst du sie ansprechend und einprĂ€gsam gestalten? Vielleicht kannst du die Außenseite der Verpackung nutzen, um deinen Kunden die Nachhaltigkeit deiner PrimĂ€rverpackung zu vermitteln?

Auffallen, begeistern und unterhalten. Nachhaltige D2C-Verpackungen mit Wirkung. Es ist allzu leicht, dass D2C-Verpackungen nicht ĂŒberzeugen, weil sie in allgemeinen BehĂ€ltern versteckt sind. Sieh es als Chance und konzentriere dich darauf, dein Produkt hervorzuheben und zu differenzieren. Indem du die Außenseite der Verpackung bedruckst, kannst du beim Kunden von Anfang an die Vorfreude auf das Produkt wecken oder sogar die Nachhaltigkeit des Produkts kommunizieren, das er erhĂ€lt.

D2c Direct to Consumer Marke Deutschland
StÀrke deine Marke durch individuelle Produkt- und Versandverpackungen.

Flexible und innovative GrĂ¶ĂŸen und Formate. Kartons bieten FlexibilitĂ€t in Bezug auf die GrĂ¶ĂŸe. Es hat viele Innovationen gegeben, die von allen Arten von D2C Companies vorangetrieben wurden, die Produkte in allen GrĂ¶ĂŸen herstellen. NatĂŒrlich geht es nicht nur um die GrĂ¶ĂŸe des Pakets, das an die Kunden verschickt wird. Auch die Verwaltung des Verpackungsbestandes stellt eine Herausforderung dar. Auch hier helfen FlexibilitĂ€t und Innovation. Crashlock“-Böden lassen sich fĂŒr die Lagerung (und das anschließende Recycling) schnell flachlegen, aber von den Packern leicht zusammensetzen.

Maximale Effizienz. Die richtige VerpackungsgrĂ¶ĂŸe kann zu Kosteneinsparungen fĂŒhren, vor allem, wenn du die Verpackung in einem grĂ¶ĂŸeren Zusammenhang betrachtest. Ich habe schon vielen Kunden geholfen, ihre Verpackungen effizienter zu gestalten. Dabei geht es nicht nur um die Materialien, die zur Herstellung verwendet werden, sondern auch um die Logistik und die Lieferkette. In der Vergangenheit habe ich empfohlen, die GrĂ¶ĂŸe von Verpackungen nur um ein paar Millimeter zu verĂ€ndern, und zwar aus dem einfachen Grund, dass sich dadurch die Anzahl der Einheiten, die auf eine Palette passen, verdoppelt hat. Wie du dir vorstellen kannst, senkt das die Versand- und Lagerkosten erheblich.

Über den Tellerrand schauen. Diese Art des „Querdenkens“ (Wortspiel beabsichtigt) kann die EffektivitĂ€t und Nachhaltigkeit deiner Verpackung maximieren. Die Verbraucher erwarten zunehmend, dass die Unternehmen, bei denen sie einkaufen, die Auswirkungen ihrer Produkte auf den Planeten minimieren. Oder sogar Wege finden, einen positiven Effekt zu erzielen. Dazu musst du die Auswirkungen deines gesamten Produkts betrachten, nicht nur die seiner Verpackung.

Mehr als Recycling – Optionen fĂŒr wiederverwendbare Verpackungen. Könntest du deine Verpackungen nicht nur recycelbar, sondern auch wiederverwendbar machen? Wenn du die Verpackung mehrfach verwendest, kannst du auch andere Materialien als Karton in Betracht ziehen. Die Wiederverwendung verringert die Auswirkungen, indem sie den Einsatz von

Nachhaltiges Fulfillment. Der #1 Erfolgsfaktor fĂŒr klimafreundliche E-Commerce Marken

Lohnt sich D2C auf lange Sicht, oder ist es nur eine Modeerscheinung?

Es lĂ€sst sich nicht leugnen, dass D2C-Unternehmen im Moment im Rampenlicht stehen. Zwischen dem Erfolg von Unternehmen wie Warby Parker, Casper und Away scheint es, als wĂŒrde ĂŒberall ein neues D2C-Unternehmen auftauchen.

Aber das bedeutet nicht, dass D2C eine Modeerscheinung ist, als wĂ€re es ein Kleidungsstil, der bald aus der Mode kommen wird. Die Explosion von D2C-Unternehmen in letzter Zeit ist alles andere als willkĂŒrlich.

Der Grund, warum D2C-Unternehmen in den letzten Jahren so erfolgreich waren, ist, dass sie besser in der Lage sind, auf die sich entwickelnden BedĂŒrfnisse der heutigen Kunden einzugehen – wie z. B. einen persönlichen und authentischen Service zu bieten.

(In diesem Sinne war auch der Niedergang des stationĂ€ren Einzelhandels alles andere als willkĂŒrlich. Vielmehr wurde er durch die UnfĂ€higkeit der Unternehmen verursacht, mit den Erwartungen ihrer Kunden Schritt zu halten. Die Corona Pandemie hat diesen Prozess noch deutlich beschleunigt, sodass viele bekannte Marken nach Ende dieser Krise gar nicht mehr oder stark verĂ€ndert weitermachen werden.)

Der Wunsch der Verbraucher nach einer persönlichen und authentischen Beziehung zu den Marken, mit denen sie GeschĂ€fte machen, ist definitiv keine Modeerscheinung, die so schnell wieder verschwinden wird. Die RealitĂ€t ist, dass das Kundenerlebnis im Laufe der Zeit immer wichtiger wird – bis zu dem Punkt, dass es bald den Preis und das Produkt als SchlĂŒsselfaktor, der Ihre Marke von anderen unterscheidet, ablösen wird.

Die Frage ist also nicht, ob D2C als GeschĂ€ftsmodell „aus der Mode“ kommt oder nicht, sondern vielmehr, ob Ihr Unternehmen den D2C-Ansatz auch in Zukunft effektiv und profitabel nutzen kann.

Wird der D2C-Ansatz, der fĂŒr Startups im Jahr 2015 funktioniert hat, auch im Jahr 2020, 2025 und 2050 funktionieren? Wahrscheinlich nicht.

Genauso wie viele Einzelhandelsunternehmen es versĂ€umt haben, sich weiterzuentwickeln – und seitdem ihre TĂŒren geschlossen haben – wird die Verwendung des D2C-Ansatzes von heute –  morgen wahrscheinlich nicht gut fĂŒr Ihr Unternehmen sein. Aber bedeutet das, dass D2C-Unternehmen einfach „aussterben“ werden, nachdem sich der aktuelle Hype beruhigt hat?

Ganz und gar nicht.

In Anbetracht der Tatsache, dass D2C das „heiße, neue Ding“ in der Welt des Handels ist, werden wir zwangslĂ€ufig noch mehr Innovationen von diesen Unternehmen sehen, da neue Wettbewerber sozusagen ins Spiel kommen. Im Gegenzug werden die massiv erfolgreichen Unternehmen, die das D2C-Modell reprĂ€sentieren, diesem Modell wahrscheinlich eine noch grĂ¶ĂŸere Plattform geben.

D2C Direct-To-Consumer Fazit

Es ist nicht schwer zu erkennen, wie vorteilhaft das D2C-GeschĂ€ftsmodell fĂŒr Markeninhaber ist. Unternehmen erhalten die volle Kontrolle ĂŒber die Herstellung, den Vertrieb und den direkten Kontakt mit dem Endverbraucher.

Es ist auch ein Zeichen der Zeit, da die Corona Pandemie das Kaufverhalten der Verbraucher mehr denn je verĂ€ndert – mehr Hersteller werden sich wahrscheinlich dem D2C-E-Commerce zuwenden, um direkt an ihre Kunden zu verkaufen.

Es gibt viel zu tun, das ist sicher. Von den eigenen VertriebskanĂ€len bis hin zum Aufbau von Social-Media-KanĂ€len – aber es kann zweifelsohne sehr erfolgreich sein.

Wenn Sie darĂŒber nachdenken, im Jahr 2023 auf eine Direct-to-Consumer-Strategie umzusteigen und nach einer passenden Lösung fĂŒr die Logistikprozesse suchen, beraten wir Sie gerne zu allen Fragen rund um die Themen E-Commerce-Fulfillment.

D2C FAQ

Was ist der Unterschied zwischen D2C und B2C?

Bei D2C verkaufen Hersteller oder Produzenten das Produkt direkt an den Kunden, ohne einen ZwischenhĂ€ndler einzuschalten. Beim traditionellen B2C wird das Produkt zunĂ€chst vom Hersteller oder Produzenten zu einem GroßhĂ€ndler gebracht, der es dann an einen VertriebshĂ€ndler weiterleitet, von dem die EinzelhĂ€ndler das Produkt beziehen und an den Kunden verkaufen.

Was sind die Vorteile von D2C?

Der D2C-Verkauf gibt Unternehmen mehr Kontrolle ĂŒber ihre Marke, ihren Ruf und ihr Vertriebsnetz. Das macht es viel einfacher, den Ruf der Marke zu verwalten und ihre QualitĂ€tsstandards zu erfĂŒllen. Außerdem können sie so ein einheitliches Omnichannel-Erlebnis bieten. Außerdem können Marken eine enge Beziehung zu ihren Kunden aufbauen, da sie direkt mit ihnen zu tun haben.

Verzeichnis

RĂŒckruf vereinbaren

Wir melden uns zeitnah zurĂŒck.
Fulfillment Anfrage gesendet

Vielen Dank!

Eine E-Mail ist auf dem Weg zu dir und sollte in wenigen Minuten in deiner Inbox erscheinen.
Wusstest du schon? Bei uns erhÀltst du einen persönlichen Ansprechpartner, vor Ort im Lager, welcher mit deiner Ware bestens vertraut ist. Schreibe eine Nachricht, ruf an oder komm direkt vorbei.